Stein-Wand-650

Der große Tag für unseren neuen Rektor war gekommen. Am Freitag, den 8.11.2013, fand seine offizielle Einführung statt.

Schon wochenlang vorher wuselten Schüler und Lehrer herum, um die Überraschung – die Steine – herzustellen, d. h. zu bemalen. Alles natürlich klammheimlich, damit Herr Stein nichts davon mitbekam. Die Schüler hielten dicht – kein Sterbenswörtchen fiel – und somit wurde es eine gelungene Überraschung.

Zu den Steinen ist zu bemerken, dass sich die Schüler sehr gute Ideen haben einfallen lassen. Beeindruckend war jeder Stein für sich selbst.

Auch „außerschulische" Steine wurden hergestellt. Um niemandem auf die Füße zu treten, zähle ich sie alle namentlich auf und zwar in der Reihenfolge, wie sie bei der Einführung auftraten.

Herr Semmel, Frau Wind, Herr Krimm und Herr Fuchs, Herr Rabenstein, unser Reinigungspersonal und der Hausmeister, Frau Löhr, Frau Schmidt-Reinsfelder, Frau Schmitt und Frau Hasenstab, das Kollegium und natürlich die Schüler der einzelnen Klassen.

Diese haben sich zu ihren Steinen einen passenden Spruch einfallen lassen, der Herrn Stein und uns alle in den nächsten Jahren begleiten soll.

Es ist lohnenswert alle diese Sprüche aufzulisten, da alle gleich gut sind und man erkennen kann, dass man sich Gedanken zu dem Thema gemacht hat.

5.Klasse

„Wir wünschen Ihnen fröhliche Gesichter und die richtigen Hilfsmittel als Begleiter auf einem nicht allzu steinigen Weg."

6. Klasse

„Die kleinste Bewegung ist für die ganze Natur von Bedeutung; das ganze Meer ändert sich, wenn ein Stein hineingeworfen wird."

7.Klasse

„Fühlen Sie sich wohl bei uns."

8. Klasse

„Das kleinste Steinchen im Schuh macht mehr Verdruss, als der größte Fels am Weg."

9a

„Wir werden Sie vielleicht nicht gerade auf Händen tragen, aber wir unterstützen Sie für eine erfolgreiche „Steinzeit"."

9b

„Das große Glück ist wie ein Mosaik: Ein Werk aus vielen kleinen bunten Steinen."

Nun zur eigentlichen Feier

Nach einer kurzen Ansprache von Frau Hess wurde die Feier unter der Leitung von Frau Wawrowicz mit dem Lied „Country Roads" der 6. Klasse eröffnet.

Unter welchem Motto die Einführung von Herrn Stein stand, lag auf der Hand: DER STEIN.

Die Steine aller Beteiligten wurden während der einzelnen Reden von Sebastian E. per Powerpoint bildlich an die Wand geworfen. Herzlichen Dank, Sebastian, für deine Mühe.

Herr Semmel erhielt als Erster das Wort und wünschte Herrn Stein, den er seit vielen Jahren persönlich kennt, viel Glück und Erfolg an dieser Schule. Zudem sprach er ein paar Worte über Herrn Steins Werdegang.

Frau Wind als Vorgängerin wünschte ihm ein glückliches Händchen für die Entscheidungen zum Wohle der Schüler dieser Schule. Ihr bemalter Stein sorgte für ein Raunen in den hinteren Reihen: So was Tolles kann man malen!?

Die Gemeinden wurden durch Herrn Krimm und Herrn Fuchs vertreten. Passende Steine- das Wappen der Gemeinden.

„Namen sind Markenzeichen", so Herr Krimm. Das bleibt mal ohne weitere Worte so stehen. Symbolisch überreichte er Herrn Stein einen Utensilienkoffer für den Schreibtisch. Letzte Worte:" Wenn Sie hier an der Schule in Rente gehen, dann als „Alter Fritz"."

Herr Fuchs von Glattbach sieht in Herrn Stein einen Mann, mit dem wir alle eine Zukunft haben. Auch er – genau wie Herr Krimm – versicherte unserer Schule seine Unterstützung.

Zur Auflockerung der Reden – die Schüler verhielten sich hervorragend – stellten die verschiedenen Schulklassen ihre Steine und Sprüche vor. Und Sebastian immer fleißig mit Powerpoint beschäftigt.

Herr Rabenstein wollte keine „steinige" Rede halten. Er hatte letztens gelesen, dass spätestens nach dem 3. Redner der nächste erschlagen wird. Er wollte dies nicht sein. Seine Wünsche: Eine glückliche Hand bei seiner Aufgabe. Symbolisch wurde eine Schulüberlebenstüte überreicht. Unter anderem auch Trockenobst, natürlich ohne Steine.

Vom Reinigungspersonal und dem Hausmeister kam ebenfalls ein Stein. Jürgen Wenzel sprach mit einem Augenzwinkern: "Wir werden den Stein schon sauber halten."

Frau Löhr gab ihm folgendes mit auf den Weg: "Die stärksten Brücken werden aus Steinen gefallener Mauern gebaut." Auf sie kann Fritz jederzeit bauen.

Frau Schmidt-Reinsfelder von der Grundschule freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit der Mittelschule, was schon längst angelaufen ist.

Der Elternbeirat – vertreten durch Frau Schmitt und Frau Hasenstaab – sprach, was der Stein symbolisch aussagte: "Sie können auf uns bauen."

Die Mittagsbetreuung lieferte uns ein Ministeinchen und eine nette Ansprache des 5. Klässlers Mark: „In der Mittagsbetreuung wird gegessen, gelernt und gespielt. Damit wir so groß und stark werden wie Sie, Herr Stein."

Frau Eilbacher vertrat unser Kollegium mit folgenden Worten: "Einzeln sind wir Worte, zusammen vielleicht ein Gedicht."

Der letzte verbleibende Stein war ein nicht bemalter Stein. Er soll von unserem neuen Rektor selbst gestaltet werden.

Alle Steine waren quasi als Haus errichtet. Ein Dach fehlte noch. Dies lieferte Herr Wypchol.

DANN: Ein fast sprachloser Rektor, der tief beeindruckt war. (Wir lassen diesen Eindruck auf uns wirken und sagen nichts weiter.)

Sein Motto für uns lautet: Wir unterrichten Schüler, keine Fächer.

Dieses Ziel erhofft er, gemeinsam mit allen hier Anwesenden erreichen zu können.

„Wenn du ein Schiff bauen willst, ..." - Frei nach diesem Spruch wollen wir unser Schulschiff bauen, durch alle Stürme und Wellen. Und Herr Stein wird keineswegs bei der ersten Welle von Bord gehen!

ICH BIN BEREIT MIT EUCH ZU FAHREN.

Schöner kann man sich ein Miteinander nicht vorstellen.

Die Feier beendete ein Abschlusslied von Schülerinnen der 7. Und 8. Klasse ( Larissa H., Chiara P., Denise S., Wiebke S. und Theresa R.).

Zum Schluss

DANKE - ganz großen Dank – an Frau Hess, ohne die diese Feier nicht in diesem Rahmen hätte stattfinden können.
DANKE an Sebastian für die Powerpoint-Präsentation.
DANKE an die Schüler, dass sie sich so ruhig verhalten haben. Man kann sich doch auf euch verlassen und das macht uns stolz und euch auch.
Ein herzliches Dankeschön gilt auch unserem Steinsponsor, der Goldbacher Baufirma Hollender.

Jetzt höre ich auf.

Kerstin Wobschall

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