2019 07 25 Abschlussfeier 06Seyda, unsere Schülersprecherin, begrüßte alle geladenen Gäste und stellte sich als Programmführerin des Abends vor.
Wie gewohnt – an Traditionen muss man sich halt halten – eröffnete der Chor unter der Leitung von Herrn Forster mit zwei Liedern die Feier.

Herr Stein fragte uns dann alle, ja, wann fängt denn eigentlich das Leben an?
Antwort: Ab heute!

Und alles, was Rang und Namen hatte, wurde begrüßt. Herr Stein teilte uns mit, dass er sehr stolz auf die Abschlussschüler sei und sich mit ihnen freuen würde. In der Zeit, in der man an der Schule war, gab es Höhen und Tiefen. Bei Tiefen standen die Lehrer tröstend oder beratend zur Seite, bei Höhen freuten sich beide Seiten. An manches wird man sich gerne erinnern, anderes vergisst man vielleicht besser.

Aber Fakt ist: Wir, also die Lehrer, werden uns immer an euch erinnern, da es etliche Events gab, die man automatisch mit euch verbindet. Damit sind zum Beispiel die Stolpersteine gemeint.
Hoffnung, Mut und Zuversicht sollen unsere ehemaligen Schüler ab nun begleiten.

Unser Bürgermeister Herr Krimm schloss mit seiner Rede an. Morgens hatte er schon fleißigst überlegt, welchen schlauen Spruch er nehmen könnte. Und er wurde fündig:

Irgendwann hat mal vor mehr als 100 Jahren ein – halt – schlauer Mensch eine Äußerung wie diese losgelassen: „ Diplom – amtlicher Ausweis für Studienabschluss sagt gar nichts."

Was wir nämlich heute brauchen – und damit meinte er unsere Schüler – das sind Fachkräfte. Und die Grundlagen haben die Schüler ja bereits an unserer Schule erhalten.

Auch er machte den Abschlussschülern Mut und forderte sie auf, im Notfall um Hilfe zu bitten.
Denn: „ WIR BRAUCHEN EUCH."

Und nun zum Bürgermeister von Glattbach, Herrn Fuchs.

Er stellte erstmal fest, dass es noch nie einen Abend gegeben hat, an dem er bereut hätte, seine Schule an Goldbach anzuschließen. Dieses Jahr ist sein letztes Jahr, in dem er arbeitet, aber die Schüler dürfen ja noch 45 Jahre arbeiten. Dies klang jetzt aber nicht bösartig, sondern wurde mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht gesagt.

Abwechslung: Lied vom Chor. (Ist für mich als Schreiberling immer ganz schön, da ich dann nichts notieren muss.)

Power Point durfte natürlich nicht fehlen. Die Schüler hatten im Laufe der Jahre etliche Bilder gesammelt, mit denen sie nette Erlebnisse verbanden und diese stellten sie uns nun vor.

Anschließend ergriff Seyda das Wort. Sie bemerkte, dass es erstaunlich ist, wie schnell neun Jahre vorbeigehen können. Und wie unterschiedlich die Schule auf einen gewirkt hat. Die einen mochten sie gar nicht, für andere war es das Paradies.

Sie bedankte sich auch bei den Lehrern, die sie über die Jahre begleitet hatten und meinte, dass so manch einer vielleicht aufgegeben hätte, hat es aber nicht getan.

Mit kleinen Präsenten bedankten sie sich bei den Lehrern. An unsere Sekretärin, Frau Löhr, wurde auch gedacht, denn ohne sie wäre so manches nicht glatt über die Bühne gegangen.

Jetzt wurde es amüsant:

Frau Wawrowicz und Herr Wypchol – die zwei Lehrer der Abschlussklassen – setzten sich mit dem Rücken zum Publikum gewandt auf die Bühne und fingen an sich zu unterhalten. So nach dem Motto: „Wo fährst du denn jetzt in den Urlaub hin?"
Oder : „Sind die alle schon weg?"
„Nö."
„Die sind noch alle da, uffgebrezelt und mit der ganzen buckligen Verwandtschaft."

Der Dialog ging noch weiter, alles konnte ich nicht notieren. Aber hier noch ein paar nette Bemerkungen:
„Manche haben viel Arbeit in ihre Niederlage gelegt."
„ Nichts gesagt, ist genug gelobt."
„Man muss kein erfolgreicher Mensch sein, sondern ein wertvoller."

Zu loben sind besonders vier Schüler, die einen Abschluss mit einer Eins vor dem Komma gemacht haben. Hier ihre Namen:
Zeynep: 1,6
Ronja : 1,7
Leo: 1,9
Stefan: 1,9

Anschließend begann die allgemeine Zeugnisübergabe. Diesmal mit einer neuen Variante:
Kinderphotos erschienen auf dem Bildschirm, zu jedem Schüler gab es einen für ihn charakteristischen Spruch – wie zum Beispiel: Er investierte sein gesamtes Geld in Haartönungen – und dann gab es das Zeugnis.

Und nun alles ab auf die Bühne, das Cheesegesicht aufgesetzt und ein Abschlussphoto.

Nun komme ich zum Ende.
Dank an alle, die sich um die Vorbereitung der Feier gekümmert haben, damit es eine gelungene Veranstaltung wird. Dies ist auf jeden Fall gelungen!!!

Und endlich kam der Spruch: Das Büffet ist eröffnet.
Morgens hatten die Schüler gemeinsam mit Frau Fleischmann finger food vorbereitet. In mühsamer Kleinarbeit entstanden hier kleine Köstlichkeiten. Damit will ich zum Ausdruck bringen, dass die Mühe sich gelohnt hat, denn es war durchaus sehr lecker.

Standartspruch: Schaut euch jetzt die Bilder an.

Ihre/eure Kerstin Wobschall

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